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Kafka: vita e opere --la Praga di Kafka - autori praghesi ed ebraici - percorsi letterari

 

--Konrad Kurzacz

studia Germanistica all'Università di Opole nel sud ovest della Polonia e sta preparando la laurea con uno studio su Franz Kafka e Bruno Schulz. Ha frequentato per un semestre l'Università di Amburgo. Ha pubblicato un sito su Kafka www.kafka.pl, in polacco ma contenente alcuni saggi in tedesco. Si interessa di letteratura (in particolare di Franz Kafka e Witold Gombrowicz), di lingue straniere, di Computer & Internet e di football (soprattutto di storia del football, su cui ha creato un sito Internet - http://historia-futbolu.w.interia.pl - ovviamente in polacco).
La sua e-mail konrad@kafka.pl


Bruno Schulz.
Ein Lebensweg mit Steinen gepflastert

Bruno Schulz.
Un percorso irto di ostacoli

 

 

Leggi anche:

Bruno Schulz e Franz Kafka. Biografie in parallelo, di Konrad Kurzacz

 

Bruno Schulz wurde am 12. Juli 1892 in dem zur österreichisch-ungarischen Monarchie gehörenden Teil des durch die Heilige Allianz aufgeteilten Polens in der galizischen Stadt Drohobycz als Sohn der schon zum großen Teil assimilierten jüdischen Eltern Jakub und Henriette (geb. Kuhmerker) geboren. Schulz hatte zwei ältere Geschwister: Izydor und Hania.
Der Vater spielte wie auch bei Kafka die wichtigste Rolle in seinem Leben, doch eine diametral verschiedene, denn der träumerisch veranlagte Jakub Schulz sollte für seinen Sohn eine Inspiration und zugleich Vorlage für den Vater aus seiner schriftstellerischen Mythenwelt werden. Er war von Beruf her Buchhalter und stammte aus dem Ort Sadowa Wisznia. Als Bruno zur Welt kam, zählte sein Vater schon 46 Jahre und war von gekrümmter und ausgemagerter Gestalt, die von einem weißen Bart geschmückt wurde, so dass es einen nicht wundern darf, dass er schon damals auf den kleinen Bruno den Eindruck einer mythischen Gestalt machen musste [1].
Bruno Schulz nacque il 12 luglio 1892 nella cittadina di Drohobycz in Galizia, in quella parte della Polonia che la Santa Alleanza aveva assegnato alla monarchia austro-ungarica, ed era figlio di genitori ebrei in gran parte assimilati, Jakub e Henriette (nata Kuhmerker). Aveva un fratello e una sorella più grandi di lui: Izydor e Hania. Il padre ebbe come nel caso di Kafka un ruolo molto importante nella sua vita, ma in senso diametralmente opposto, poichè Jakub Schulz era un sognatore e fu il modello cui il figlio si ispirò per le figure paterne del suo mondo mitico-letterario. Di professione era contabile ed era originario di Sadowa Wisznia. Quando Bruno venne al mondo suo padre aveva già 46 anni, era di corporatura smagrita e ricurva, con la barba bianca, così che non deve sorprendere che egli abbia dato al figlio l'impressione di una figura mitica [1].
Jakub Schulz kam nach Drohobycz, um Arbeit zu suchen und fand nicht nur die, sondern lernte auch seine künftige Frau Henriette kennen, mit deren Hilfe es ihm gelang, einen kleinen Textilladen zu öffnen. Schulzens Mutter liebte ihren Sohn über alles und sorgte sich sehr um ihn, doch der Zugang zu seiner Kunst blieb ihr ein Leben lang verschlossen, denn sie konnte diese einfach nicht verstehen. Die bereits assimilierten Eltern konnten ihm nicht die Möglichkeit bieten, die hebräische Sprache zu lernen, denn sie selbst konnten nur wenige Brocken. Außer Polnisch wurde in der Familie auch Deutsch gesprochen, die unter Juden generell bekannt war; außerdem war das die Amtssprache Galiziens. Die jüdische Tradition interessierte Schulz sehr, doch er lebte sie eher in seiner mythischen Welt, als in der Wirklichkeit, aus. Jakub Schulz si era trasferito a Drohobycz per trovare lavoro, e vi aveva trovato non solo il lavoro ma anche la futura moglie Henriette, col cui aiuto potè aprire un piccolo negozio di stoffe. La madre di Schulz era amorevole e piena di cure per lui, tuttavia la sua arte le rimase per sempre inaccessibile - non era in grado di capirla. I suoi genitori, ormai assimilati, non poterono dargli la possibilità di imparare l'ebraico, di cui loro stessi conoscevano solo poche parole.

Oltre al polacco in famiglia si parlava anche il tedesco, che era diffuso tra gli ebrei e che era la lingua amministrativa della Galizia.

Schulz provava molto interesse per la tradizione ebraica, tuttavia la espresse più nel suo mondo mitico che nella realtà.

Der kleine Bruno Schulz war ein schwaches, kränkliches und zudem schüchternes Kind, das von seinen Mitschülern oft wegen seiner körperlichen Unzulänglichkeit (vor allem während des Sportunterrichts) gehänselt wurde. In dieser Zeit formten sich seine Komplexe, die dann später zur Folge ein Minderwertigkeitsgefühl hatten, das bis zu seinem Tod an ihm haften blieb. Im Jahre 1902 begann er seine Schulausbildung im „Kaiserlich-Königlichen-Franz-Joseph-Gymnasium" in Drohobycz, die er 1910 mit der mit „sehr gut" bewerteten Abiturprüfung abschließen sollte. Schulz war ein hervorragender Schüler, der vor allem von den Fächern Polnisch und Zeichnen begeistert war. Er war schon als Kind sehr talentiert, was seine Lehrer oftmals in Erstaunen versetzte. Vor allem seine Zeichenkunst offenbarte sich besonders früh.

Il piccolo Bruno Schulz era un bambino debole, malaticcio e timido, e veniva spesso canzonato dai compagni per la sua insufficienza fisica (soprattutto durante le lezioni di sport).
In questo periodo si formarono i suoi complessi, che ebbero come conseguenza il senso d'inferiorità che lo caratterizzò fino alla morte.

Nel 1902 iniziò la sua formazione scolastica all'Imperialregio Ginnasio Franz-Joseph di Drohobycz, che concluse nel 1910 con una valutazione di 'molto buono' all'esame di maturità. Schulz fu uno studente eccellente, soprattutto in polacco e disegno. Già da bambino era molto dotato, cosa che spesso riempiva di sorpresa gli insegnanti. La sua bravura nel disegno si manifestò molto presto.

Drohobycz war die Stadt, in der er sein ganzes Leben verbringen sollte. Er hegte oft Pläne nach Warschau oder Lemberg umzuziehen, um eine bessere Arbeit zu finden und an den geistigen Strömungen der Zeit unmittelbar teilhaben zu können, doch dies sollten nur unerfüllte Wünsche bleiben, denn das magische Drohobycz, auch wenn oftmals von Schulz verwünscht, band ihn mit unsichtbaren Ketten an sich.
Nach dem Abitur im Jahre 1910 wollte er Malerei studieren, doch sein pragmatisch veranlagter Bruder konnte ihn zu einem Architekturstudium an der Technischen Hochschule Lemberg überzeugen. Nach einem Jahr musste er jedoch dieses abbrechen, da er an einer schweren Lungenentzündung erkrankte und zudem Probleme mit seinem Herzen hatte, die die Folge eines angeborenen Herzfehlers waren. Erst nach zwei Jahren und einem Kuraufenthalt im nahgelegenem Truskawiec konnte er sein Studium wieder aufnehmen. Wieder nach einem Jahr musste er erneut sein Studium abbrechen, denn eine Kette von unglücklichen Schicksalsschlägen suchte ihn heim: sein Vater Jakub wurde schwerkrank, was sich negativ auf die materielle Situation der Familie auswirkte, Bruno selbst erkrankte auch und beide mussten von der Mutter gleichzeitig zu Hause, das in ein Lazarett verwandelt wurde, behandelt werden.

Drohobycz fu la città in cui avrebbe trascorso tutta la sua vita. Egli fece spesso progetti di trasferirisi a Varsavia o a Lemberg per trovare un lavoro migliore e per prendere parte alla vita culturale del tempo, ma questi rimasero solo desideri irrealizzati, poichè la magica Drohobycz, anche se da lui spesso esecrata, lo teneva legato a sè con catene invisibili.

 

Dopo la maturità nel 1910 voleva studiare disegno, ma suo fratello lo convinse pragmaticamente ad iscriversi a ingegneria alla Scuola Tecnica Superiore di Lamberg. Dopo un anno dovette interromperla per una grave malattia polmonare e per problemi cardiaci, conseguenza di un difetto congenito.

Solo dopo due anni e un soggiorno di cura nel vicino Truskawiec potè riprendere gli studi, per interromperli di nuovo a distanza di un anno a causa di una serie di avvenimenti sfortunati che si abbatterorno su di lui: suo padre cadde gravemente ammalato, compromettendo la situazione economica della famiglia, egli stesso si ammalò ed entrambi vennero accuditi dalla madre in una casa trasformata in ospedale.

Wäre dies nicht schon genug, so musste noch in den Sommerferien der Erste Weltkrieg ausbrechen, der einige seiner Verwandten nach Wien verscheuchte. Dies war die längste Zeit seines Lebens, die er mit seinem geliebten und verehrten Vater zusammen verbringen durfte. Dessen Tod am 23. Juni 1923 bildete in Schulzens Leben eine Zäsur, die ein für alle mal die wohl glücklichste Periode seines Lebens unwiderruflich verschwinden lassen musste. Von nun an musste er sich nicht nur um sich selbst kümmern, sondern auch um seine alternde Mutter und seine Schwester Hania mit ihren zwei Söhnen, denn der unheilbar kranke Schwager Hoffman, hatte sich ein paar Jahre früher das Leben genommen. Zum Glück wurde die Familie durch Izydor Schulz, dem Bruder Brunos, der ein einflussreicher Mann der polnischen Petroleumindustrie war, finanziell unterstützt. Doch auch diese Einkommensquelle trocknete aus, als Izydor plötzlich im Jahre 1935 verstarb. Von nun an musste Bruno Schulz den ganzen Ballast auf seinem eigenen Rücken tragen. Schulz hatte zwar im Jahr 1917 noch einmal versucht, sein abgebrochenes Studium in Wien fortzusetzen, doch die Aussichten auf die Unabhängigkeit Polens, die revolutionäre Stimmung in Wien und der Untergang der österreichisch-ungarischen Monarchie trugen dazu bei, dass er sich endgültig vom Studium verabschiedete.

Come se non bastasse durante le vacanze estive scoppiò la Prima Guerra Mondiale, che spinse alcuni suoi parenti a Vienna.

Questo fu il periodo più lungo che egli passò col padre. La sua morte, avvenuta il 23 giugno 1923, fu per lui la fine del periodo più felice della sua vita.

Da allora in poi dovette occuparsi non solo di se stesso ma anche della madre ormai anziana e della sorella Hania coi suoi due figli, poichè il cognato Hoffman, gravemente malato, si era tolto la vita alcuni anni prima.

Per fortuna la famiglia ebbe sostegno economico da parte di Izydor Schulz, il fratello di Bruno, che aveva un posto di rilievo nell'industria petrolifera polacca.
Ma anche questa fonte si esaurì quando Izydor nel 1935 venne a mancare all'improvviso.

Da allora Bruno Schulz dovette portare tutto il peso sulle sue spalle.
Nel 1917 aveva provato a riprendere a Vienna gli studi interrotti, ma le prospettive d'indipendenza della Polonia, la temperie rivoluzionaria e la sconfitta della monarchia austro-ungarica fecero sì che egli rinunciasse definitivamente agli studi.

Danach begann er im Hinterzimmer eines Buchladens, das dem Vater eines seiner Freunde gehörte, mit einem intensiven Selbststudium der deutschen und polnischen Literatur und vertiefte außerdem zu Hause seine Zeichen- und Malkenntnisse, was 1922 mit dem Grafikzyklus „Das Buch vom Götzendienst" fruchtete. Im Jahre 1924, also ein Jahr nach dem Tod seines Vaters, nahm Schulz die Arbeit als Zeichenlehrer in derselben Schule, in der er selbst noch vor vierzehn Jahren die Bank drücken musste, auf. Diesen verhassten Lehrerposten durfte er bis ins Kriegsjahr 1941 bekleiden. Die Arbeit als Zeichen- und Handarbeitslehrer brachte ihm keine Genugtuung, denn sein Einkommen war sehr klein und zudem musste er der Schule mehr Zeit widmen, als ihm lieb war, weil ihm dadurch natürlich nur sehr wenig Zeit übrig blieb, seiner schriftstellerischen Tätigkeit nachzukommen.

Iniziò poi, nel retrobottega di una libreria appartenente al padre di un amico, un intenso studio da autodidatta di letteratura polacca e tedesca e si esercitò a casa in disegno e pittura, producendo nel 1922 il ciclo di grafiche dal titolo "Il libro dell'idolatria".

Nel 1924, un anno dopo la morte del padre, iniziò ad insegnare disegno nella stessa scuola in cui aveva studiato 14 anni prima.

Ricoprì questo odiato posto di insegnamento fino al 1941. Insegnare disegno e lavoro manuale non gli dava alcuna soddisfazione, lo stipendio era molto basso e il tempo che doveva dedicare alla scuola era eccessivo e gli lasciava poco spazio per la sua attività di scrittore.

Im Juli 1928 entstand sein erstes Prosafragment „Die Julinacht", das erst nach neun Jahren in einer Prosasammlung veröffentlicht wurde. Im Jahre 1933 schaffte er mit den „Zimtläden" den Durchbruch und wurde über Nacht zu einem in ganz Polen bekannten Schriftsteller. Der Weg dorthin war jedoch mit Steinen gepflastert, denn erst nach mehreren Versuchen und nur mit der Protektion der damals sehr bekannten Schriftstellerin Zofia Nalkowska gelang es ihm, einen Verleger zu finden. Die „Zimtläden" ernteten so viel Beifall, dass sich die bekanntesten Schriftsteller Polens für Schulz zu interessieren begannen, und auf diese Weise lernte er schon ein Jahr danach die meisten von ihnen persönlich kennen. Die engsten Freundschaften knüpfte er mit Stanislaw Ignacy Witkiewicz, dem berühmten Kunst-Multitalent und Witold Gombrowicz, der nach dem Weltkrieg eine entscheidende Rolle in der polnischen Literaturgeschichte spielen sollte.

Il 17 luglio 1928 scrisse il suo primo frammento in prosa "Notte di luglio", che venne pubblicato solo a distanza di nove anni in una raccolta. Sfondò nel 1933 con "Le botteghe color cannella" e da un giorno all'altro divenne famoso in tutta la Polonia.

La strada era tuttavia irta di ostacoli perchè aveva trovato un editore solo dopo numerosi tentativi e solo con l'aiuto della scrittrice Zofia Nalkowska, allora famosa.

"Le botteghe color cannella" ottenne un tale consenso che iniziarono a interessarsi a lui gli scrittori più famosi della Polonia, la maggior parte dei quali ebbe modo di conoscere di persona nel giro di un anno.

Strinse amicizia soprattutto con Stanislaw Ignacy Witkiewicz, noto talento artistico, e con Witold Gombrowicz, che avrebbe avuto un ruolo di primo piano nella letteratura polacca del dopoguerra.

Schulz war mit seiner Heimatstadt so verbunden, dass die Entfernung zwischen seinem Geburtsort und der Stelle an der er später von den Nazis erschossen wurde, nicht mehr als 100 Meter betrug [2]. Die Reisen, die er machte, waren nicht spektakulär oder eines Johann Wolfgang Goethe würdig, denn nur ein paar Mal in seinem Leben war er im Ausland und die dreiwöchige Reise nach Paris war sein längster Auslandsaufenthalt. Vor dieser Reise musste er die, uns vielleicht grotesk erscheinende, Entscheidung treffen, ob er nach Paris fahren oder sich ein Sofa leisten sollte. Ansonsten liebte er es, kurze Ausflüge in die Umgebung Drohobyczs, nach Zakopane, Warschau oder Lemberg zu machen.
Im Frühjahr 1933 macht er Bekanntschaft mit der zum Katholizismus konvertierten Jüdin Józefina Szelinska, die Doktor für Polonistik und Kunstgeschichte war. Sie arbeitete als Polnischlehrerin an einer Drohobyczer Mädchenschule. Er lernte sie durch seinen Lehrerkollegen Aleksy Kuszczak kennen, der sie im Namen Schulzens bat, für ein Porträt Model zu stehen. Als sie ihre Arbeit in Drohobycz verlor, setzten sie ihre Bekanntschaft mittels einer intensiven Briefkorrespondenz fort. Sie verlobten sich schließlich im Jahre 1935, doch die Entfernung, die die beiden trennte, wurde ihnen zum Verhängnis, denn als der an seine Heimatstadt gefesselte Schulz sich gezwungen sah, nach Warschau umzuziehen, wo seine Verlobte eine Arbeit gefunden hatte, kam es seinerseits zu inneren Hemmungen, die ihn daran hinderten diesen befürchteten Schritt zu wagen, was zu Konflikten zwischen den beiden führte. Im Frühjahr 1937 trennten sich die beiden endgültig voneinander.

Schulz era enormemente legato alla sua città natale, e non vi sono più di cento metri tra la sua casa natale e il luogo in cui venne colpito a morte da un nazista [2].

I viaggi che fece non furono significativi nè simili a quelli di un Goethe, poichè si recò all'estero solo un paio di volte e il suo soggiorno più lungo fu di tre settimane a Parigi.


Prima di quel viaggio si trovò a dover scegliere, cosa che a noi può apparire grottesca, se andare a Parigi o acquistare un divano.
Per il resto egli amava fare brevi gite nei dintorni di Drohobycz, a Zakopane, Varsavia e Lemberg.

Nella primavera del 1933 conobbe una donna ebrea convertita al cattolicesimo, Józefina Szelinska, che era Dottoressa di letteratura polacca e storia dell'arte. La incontrò grazie al suo collega Aleksy Kuszczak, che le aveva chiesto, a nome di Schulz, di posare come modella per un ritratto.


Quando lei perse il lavoro che aveva a Drohobycz rimasero in contatto con una fitta corrispondenza.
Si fidanzarono nel 1935 ma la distanza che li separava fu loro fatale, perchè quando Schulz, legato alla sua città natale, si vide costretto a trasferirisi a Varsavia, dove lei aveva trovato lavoro, per raggiungerla, si figurò tanti e tali ostacoli da impedirgli di compiere il passo paventato. Ciò causò una serie di conflitti tra i due, e la rottura definitiva nella primavera del 1937.

Nur ein Umstand begleitete Schulz durch sein ganzes Leben ununterbrochen: die Depression, die verschiedene Ursprungsquellen hatte - sein Minderwertigkeitsgefühl, die materiellen Sorgen, die anstrengende und nervenaufreibende Schularbeit, die gescheiterte Verlobung mit Józefina Szelinska, die zu kurz gekommene schriftstellerische Tätigkeit und schließlich das Fehlen eines Menschen, der ihn wirklich verstehen konnte.
Die wohl stärkste Quelle seiner Depressionen war die Unmöglichkeit, sich genügend dem Schreiben zu widmen, das von seinem Brotberuf effektiv behindert wurde. Um schöpferisch schaffen zu können, musste er sich von der Außenwelt abschalten und eine innere Harmonie finden, die jedoch gegen jede Art von Störungen sehr empfindlich war.

Vi fu una condizione che accompagnò Schulz, ininterrottamente, per tutta la vita: la depressione, che aveva diverse origini - il suo senso di inferiorità, le preoccupazioni materiali, la faticosa e snervante attività d'insegnamento, la rottura del fidanzamento con Józefina Szelinska, l'attività di scrittore cui non poteva dedicarsi come avrebbe voluto, e infine la mancanza di una persona che lo comprendesse davvero.


La principale fonte di depressione fu comunque l'impossibilità di dedicarsi allo scrivere come avrebbe desiderato, ostacolato dal lavoro che svolgeva per vivere. Per poter creare doveva prendere le distanze dal mondo esterno e ritrovare l'armonia interiore, ed era molto sensibile a qualsiasi interferenza esterna.

Ähnlich wie Kafka musste er fühlen, dass das, was er schrieb, aus seinem tiefsten Innern kam und nur dieser künstlerische Schaffensprozess war für ihn authentisch.
Es erscheint also wie ein Wunder, wenn er im 1937 das Bändchen „Sanatorium zur Todesanzeige", eine Sammlung von Erzählungen, von denen die meisten schon früher entstanden sind, herausgibt. Im selben Jahr entsteht die auf Deutsch verfasste Erzählung „Die Heimkehr", die thematisch mit den Erzählungen aus dem „Sanatorium zur Todesanzeige" verwandt ist und bis heute als verschollen gilt. Ebenfalls für verschollen gilt sein, vom Geheimnis umwehter, unvollendeter Roman „Der Messias", an dem er 1935 am intensivsten arbeitete. Bis heute wird dieses Romanfragment verzweifelt gesucht und wäre für die polnische Kultur von unschätzbarem Wert.

Come Kafka ciò che scriveva scaturiva dalle profondità del suo essere, e solo questo tipo di creatività artistica era per lui autentica.
Sembra quindi un miracolo l'uscita nel 1937 del volumetto "Sanatorio all'insegna della clessidra", una raccolta di racconti scritti in precedenza.

Lo stesso anno uscì il racconto in tedesco "Il ritorno a casa", che risulta finora disperso, tematicamente correlato con "Sanatorio all'insegna della clessidra".

Pure disperso è il suo romanzo incompiuto e leggendario "Il Messia", a cui lavorava intensamente nel 1935. Il frammento del romanzo, che sarebbe di inestimabile valore per la cultura polacca, viene ricercato ancora oggi.

Sein psychischer Zustand verschlimmerte sich Anfang 1939, wie er an seine Freundin Romana Halpern schrieb:
"Ich konnte nicht gleich antworten, denn, weil ich selbst eine große Depression habe, diesmal ist es nicht nur eine moralische, sondern ein Zustand des Verfalls meines ganzen Wesens. […] Kennst Du in Warschau einen guten Neurologen, der mich umsonst behandeln würde ? Ich bin absolut krank - es ist eine Verstimmung, der Anfang einer Melancholie, Verzweiflung, Trauer, das Gefühl einer unvermeintlichen Niederlage, eines unwiederbringlichen Verlusts…" (BS 170, 172).
Sein ohnehin schon schwieriges Leben verdüstert sich noch einmal um einen Ton, als im September 1939 der Zweite Weltkrieg ausbricht. Die meisten seiner Freude und Bekannten, die entweder Juden waren, oder der zur Ausrottung verurteilten polnischen Intelligenzschicht angehörten, flohen ins Ausland, ohne irgendwelche Bedenken zu haben. Im starken Kontrast dazu stand der unbeholfene Bruno Schulz, der zwar den Gedanken fasste, Polen, oder was davon übrig geblieben ist, zu verlassen, doch als er dazu bereit war, war es schon zu spät… Am Anfang des Krieges durfte er weiter in der Schule arbeiten, die jetzt von der sowjetischen Belagerungsmacht übernommen wurde. Im Auftrag der sowjetischen Behörden musste er propagandistische Bilder malen, darunter auch ein Porträt Stalins, dass am Gebäude des Drohobyczers Rathauses aufgehängt wurde. Als dieses Bild einmal von Dohlen verunreinigt wurde, soll er seinen Freunden gesagt haben, dass er das erste Mal in seinem Leben darüber glücklich ist, dass eins seiner Bilder beschädigt worden ist [3].

La sua condizione psichica peggiorò all'inizio del 1939, come scriveva all'amica Romana Halpern: "Non ho potuto rispondere subito, perchè ho una forte depressione, stavolta non solo morale, bensì uno stato di decadimento del mio intero essere. [...] Conosci a Varsavia un buon neurologo disposto a curarmi gratuitamente? sono veramente ammalato - è un malumore, un senso di malinconia, di disperazione, di lutto, una sensazione di sconfitta, di perdita irrevocabile" (BS 170, 172).

La sua vita già difficile si offuscò ancor più allo scoppio della seconda guerra mondiale nel settembre 1939.

La maggior parte dei suoi amici, che erano ebrei o membri dell'intelligenzia polacca destinati all'eliminazione, fuggirono senza esitazione all'estero. Contrastò con ciò il comportamento maldestro di Bruno Schulz, che aveva sì pensato di lasciare la Polonia o ciò che ne era rimasto, ma che si decise quando era ormai troppo tardi...

All'inizio della guerra potè continuare a lavorare nella scuola, che ora dipendeva dalle forze di occupazione sovietiche. Per conto delle autorità sovietiche dovette dipingere quadri di propaganda, tra cui anche un ritratto di Stalin che venne esposto al municipio di Drohobycz.
Quel quadro venne imbrattato dalle cornacchie, e sembra che Schulz parlando con amici abbia detto che per la prima volta nella sua vita era stato felice che un suo quadro fosse stato danneggiato [3].

Seine Situation verschlechtert sich diametral am 22. Juni 1941, als Hitler den Befehl gibt, die Sowjetunion zu überfallen. Von nun an hing seine jüdische Existenz nur an einem seidenen Faden. Er hatte jedoch mehr Glück als der ganze Rest der Drohobyczer Juden, denn der Gestapooffizier Felix Landau verpflichtet ihn gegen Brot, Wasser und Schutz mit Wandmalereien in seinem Hause. Schulz entschließt sich durch eine Flucht zu retten und beschafft sich mit der Hilfe seiner Warschauer Freunde gefälschte Dokumente, ohne die es ihm nicht möglich wäre zu entkommen. Er zögert diese Flucht solange hinaus, bis es schließlich zu spät ist, denn am Vortag seiner geplanten Flucht, am 19.November 1942, wird er während einer „wilden Aktion" vom SS-Scharführer Karl Günther, der sich für seinen Leibjuden rächen wollte, weil dieser von dem Gönner Schulzens Felix Landau ermordet wurde, durch zwei Kopfschüsse getötet.

Un ulteriore peggioramento della sua situazione, anche se in senso inverso, si verificò a partire dal 22 giugno 1941, quando Hitler ordinò l'invasione dell'Unione Sovietica. Da allora in poi la sua esistenza, in quanto ebreo, fu appesa ad un filo sottilissimo.

Ebbe tuttavia più fortuna degli altri ebrei di Drohobycz, poichè l'ufficiale della Gestapo Felix Landau lo incaricò di dipingere le pareti della sua casa dandogli in cambio vitto e protezione. Schulz decise di porsi in salvo con la fuga, e, con l'aiuto di alcuni amici di Varsavia si procurò dei documenti falsi. Ma indugiò troppo, e alla vigilia del giorno stabilito per la fuga, il 19 novembre 1942, venne ucciso durante un "atto selvaggio" con due colpi alla testa dal comandante delle SS Karl Günther, che si voleva vendicare del suo ebreo, che era stato ucciso dal protettore di Schulz Felix Landau.

[1] vgl Ficowski, Jerzy (2002), Regiony wielkiej herezji i okolice. Bruno Schulz i jego mitologia. Sejny: Pogranicze, 18 (su)
[2] Bolecki, Wlodzimierz et. al. (Hrgs) (2003), Slownik schulzowski, Gdansk: Slowo/obraz terytoria, 271 (su)
[3] Ficowski, Jerzy (2002), Regiony wielkiej herezji i okolice, 504 (su)

ABKÜRZUNGEN - ABBREVIAZIONI

BS: Schulz, Bruno: Die Wirklichkeit ist Schatten des Wortes. Aufsätze und Briefe. Hrsg. von Jerzy Ficowski (2000). München: Deutscher Taschenbuch Verlag.

 

Leggi anche :

Bruno Schulz e Franz Kafka. Biografie in parallelo, di Konrad Kurzacz

 

 

 

Bibliografia


Bruno Schulz
, Le botteghe color cannella
Einaudi - comprende anche:

Il sanatorio all'insegna della clessidra

Con introduzione di Bruno Schulz,
Contributi al "Processo"
Feltrinelli, trad. di Anita Raja sull'edizione critica recentemente pubblicata in Germania da Piper Verlag

Cynthia Ozick, Il Messia di Stoccolma, Feltrinelli, 2004, trad. di Mario Materassi, romanzo
C. O., una delle più grandi scrittrici americane del '900 di origine ebreo-polacca, immagina che Bruno Schulz abbia avuto un figlio, nato dopo la sua morte e riparato a Stoccolma, dove anni dopo ritroverà il manoscritto del padre andato perduto e tanto ricercato, Il Messia.

 

 

Al cinema


Ricordi al capezzale del padre - Da "Il sanatorio all'insegna della clessidra" è stato tratto nel 1973 un film di produzione polacca dall'omonimo titolo. Produzione Film Polski.

 

 

Risorse


un sito su Bruno Schulz www.brunoschulz.org

nello stesso sito una rassegna di link a siti ed articoli in tutte le lingue www.brunoschulz.org/linki-2.html

 

 

 

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